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XADO-Partikel werden den verschiedenen Trägermedien (Öl, Fett, Benzin, Diesel etc.) in sehr geringen Mengen beigemischt. Diese Partikel haben einen Durchmesser von 0,1-5 µm (µm = Millionstel Meter ). Ihre Größen sind für verschiedene Anwendungen so abgestimmt, dass die entsprechenden Filter nicht verstopft werden.
Über das Trägermedium gelangen die wirksamen Partikel zwischen zwei Reibungsflächen ( z.B. Zylinder und Kolben eines Diesel- oder Benzinmotors ). Sie haben solche Eigenschaften, dass sie bei Wärme und Druck eine chemisch-physikalische Reaktion mit den Metallpartikeln, die von Metalloberflächen ins Trägermedium gelangen sind, eingehen und sich auf diese Oberflächen ablagern. Nach einer bestimmten Zeit wird mit diesen Oberflächen eine einheitliche Substanz gebildet.
Wenn man sich eine Metalloberfläche eines abgenutzen Teils unter Mikroskope anschaut ( siehe Bilder unten links ), dann sieht man, dass diese Oberfläche viele kleine Rillen und Riefen hat. Diese Unebenheiten werden mit dem neuen metall-keramischen Material überdeckt ( siehe Bilder unten rechts ). Auf den Reibungsflächen entsteht so eine metall-keramische Schicht, die härter und glatter als Stahl ist ( Druckfestigkeit 6 kN/mm², Rauheit Ra 0,06 µm ).
Wenn Metalloberflächen von aufeinander reibenden Teilen nicht zu starken Verschleiß aufweisen, werden sogar ursprüngliche geometrische Größen wiederhergestellt. Der Zuwachs bei einer Zylinderwand eines Diesel- oder Benzinmotors kann bis zu 150 µm betragen.
Dieser Vorgang ist selbst regulierend. Bei größerem Verschleiß bildet sich eine dickere Schicht. Ist das Spiel zwischen den bewegenden Teilen optimal, hört der Vorgang von selbst auf, weil die dafür notwendigen Bedingungen nicht mehr vorliegen - der Druck wird zu groß für die Ablagerung von den XADO-Partikeln.
Somit können verschliessene Metalloberflächen von Motoren, Getrieben, Einspritzpumpen usw. "revitalisiert" bzw. wiederhergestellt werden. Zylinder, Kolben, Wellen, Zahnräder, Lager und andere Teile werden vor weiterem Verschleiß geschützt. Durch die verringerte Reibung und infolgedessen die verringerte Arbeitstemperatur werden Kraftstoffverbrauch und Ausstoß von Abgasen reduziert.
Die Anwendung muss nicht öfter als alle 50 000 Kilometer und nicht bei jedem Ölwechsel durchgeführt werden. Die metall-keramische Schicht wird immer wieder aus Partikeln, die sich abgeblättert sind, wiederhergestelltt.
Die Funktionsweise der XADO-Technologie wird im folgenden Film am Beispiel der Behandlung der Zylinder-Kolben-Gruppe eines Motors dargestellt.
Behandlung eines Zylinders eines Zweitakt-Motors
nach der XADO-Technologie
Mikroskopische Aufnahmen von ein und der gleichen Oberfläche eines Zylinders vor und nach einer Behandlung nach der XADO-Technologie
Unbehandelt
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Behandelt (Nach 550 km Lauf) |

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50-fach vergrößert
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50-fach vergrößert |
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200-fach vergrößert
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200-fach vergrößert |
Fotos: © Okegawa University of Japan
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